Foundation

Foundation for Shamanic Studies

Die Foundation for Shamanic Studies stellt sich in den Dienst der Gemeinschaft. Sie widmet sich dem Erhalt, dem Studium und der Verbreitung schamanischen Wissens – und das seit circa 35 Jahren. In unzähligen Seminaren traten bereits mehr als hunderttausend Menschen in Kontakt mit ihren persönlichen, geistigen Helfern.

Core-Schamanismus

Der US-amerikanische Anthropologe Michael Harner entdeckte und formulierte seit den 1950er Jahren die grundlegenden Prinzipien des Schamanismus als Essenz seiner vergleichenden Studien verschiedener schamanischer Kulturen. Indem er von schamanischen Kulturen am oberen Amazonas, im Saamiland, in Mexiko, im nordamerikanischen Westen und in der kanadischen Arktis lernte, beobachtete Harner transkulturelle, universelle oder gemeinsame Merkmale und Techniken der schamanischen Arbeit. Integriert in ein terminologisch und methodisch kohärentes System, stellen diese Prinzipien die Essenz des Core-Schamanismus dar.

Unabhängig von einem bestimmten kulturellen Hintergrund bietet der Core-Schamanismus einen effektiven Weg, sich wieder mit den eigenen spirituellen Wurzeln zu verbinden und eine selbstbestimmte Spiritualität zu entwickeln. Gerade für Menschen, die ihre schamanischen Traditionen zu verlieren drohen oder – wie in den westlichen Industrienationen – bereits verloren haben, stellt er einen unkomplizierten Zugang zu neuer spiritueller Kraft und neuem Wissen dar.

Core-Schamanismus wird in qualitativ hochwertigen Seminaren der Foundation for Shamanic Studies (FSS) gelehrt. 1979 als Center for Shamanic Studies gegründet, vermittelt die FSS seit über 40 Jahren ein sicheres, effizientes und zeitgemäßes Grundverständnis sowie eine Methodik des Schamanismus. Voller Respekt für indigene Kulturen und basierend auf den Prinzipien des klassischen Schamanismus sowie der westlichen Wissenschaft überträgt die FSS uralte Prinzipien in die moderne Welt und Gesellschaften. Dabei geht sie auf die Bedürfnisse unserer Zeit in einer ethisch fundierten Weise ein.

Die Tätigkeitsfelder der Foundation for Shamanic Studies

  1. Erhaltung des Schamanismus: Wo sie gerufen wird, unterstützt die FSS Aktivitäten zur Erhaltung bedrohter oder Wiederbelebung verloren gegangener schamanischer Traditionen.

    Die FSS konnte handfeste Kooperationen in Zentralasien und Sibirien, China, Saamiland, Australien, Kanada, USA (inkl. Alaska) sowie im Amazonasgebiet aufbauen. Darüber hinaus unterstützt sie die Arbeit von außergewöhnlichen Schamanen und Schamaninnen im Rahmen des „Living Treasures of Shamanism“-Programms mit einem lebenslangen Stipendium. Dies ermöglicht ihnen, ihr Wissen weiterzugeben und ihre Tradition fortzuführen.
  2. Erforschung des Schamanismus: Die FSS führt laufend Projekte zur schamanischen Kosmologie und Praxis durch, wie z. B. das „Shamanic Healing“-Programm oder das „Mapping of Nonordinary Reality“-Projekt. Ihr „Shamanic Knowledge Conservatory“ ist eine beispiellose Sammlung von schamanischen Artefakten, Literatur, Feldnotizen, Fotografien und audio-visuellem Material.

    In Europa liegt der Schwerpunkt sowohl auf der Grundlagenforschung als auch auf der angewandten Forschung zu den Fragen unserer Zeit. Mittels des Core-schamanischen Forschungslabors, alle zwei Jahre stattfindender Konferenzen und eigener Publikationen leistet die FSS in Europa wertvolle Beiträge zur transformativen Forschung.
  3. Weitergabe schamanischen Wissens: Die Foundation for Shamanic Studies bietet weltweit jährlich mehrere hundert hochwertige Seminare zu relevanten Themen des Schamanismus an. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Renaissance und Weiterentwicklung des Schamanismus in modernen Gesellschaften.

    Da jede Kultur über eine eigene, spezifische Mythologie, Sprache, Symbol- und Begriffswelt sowie Brauchtum verfügt, ist sie Menschen anderer Kulturen oft schwer zugänglich. Core-Schamanismus hilft daher, schamanische Praxis in das eigene Leben zu integrieren, ohne eine andere Kultur imitieren zu müssen. Dazu kommen TeilnehmerInnen in direkten Kontakt mit ihren persönlichen geistigen Helfern.


Die Foundation for Shamanic Studies in Europa

Der europäische Zweig – die Foundation for Shamanic Studies Europe (FSSE) – existiert seit 1987. Gegründet von Paul Uccusic, ist sie heute die weltweit einzige multinationale, multikulturelle und multilinguale Fakultät im Bereich des Schamanismus. Die FSSE sieht sich im Dienst regionaler Gemeinschaften in ganz Europa und fördert gleichzeitig Autonomie, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung durch eine grundlegende schamanische Ausbildung und Praxis.

Vielleicht mit Ausnahme der Sámi im hohen Norden Skandinaviens hat keine schamanische Kultur in Europa überlebt. Große Teile der Bevölkerung bezweifeln die Existenz von Geistern. Gleichzeitig entdeckten in den letzten Jahrzehnten immer mehr Menschen Spiritualität neu, so auch den Schamanismus. Der Schamanismus ist als wahrhaft agiles System höchst relevant, da die Menschen ihn an die Bedürfnisse ihres Lebens anpassen können, um lebenswichtige Fragen zu klären und nützliche Unterstützung zu finden.

Was ist eigentlich Schamanismus? Erfahren Sie mehr über die älteste Problemlösungs- und Heiltradition der Welt.

Entdecken Sie im Basis-Seminar „Der Weg des Schamanen®“ Ihren eigenen Zugang zum Schamanismus.